Warum wingwave?

Warum wingwave? Wo setzt wingwave an?

Wingwave fängt da an, wo der Wille nicht mehr weiter reicht: Innere Handbremsen lösen

All den vorher genannten Situationen war gemein, dass der Verstand der Betroffenen vor dem wingwave Coaching erklärt hatte: „ Das ist ja unmöglich.“ Oder: „Das bin eigentlich gar nicht ich.“ Diese Überzeugungen stossen die jeweils dazu gehörigen Reaktionen oder Verhaltensweisen ab, was dazu führt, dass sie dem Verstand nicht mehr direkt zugänglich sind. Die nicht zugelassene Wut staut sich etwa an, bis sie auf anderem Weg an die Öffentlichkeit gelangt. Dann agieren wir direkt abhängig von den Emotionen, dem sog. limbischen System. Herkömmliches Verhaltenstraining oder das darüber Reden bringt in solchen Fällen zwar Erklärungen, jedoch fast keine Verbesserung oder Linderung der Blockade oder des Schmerzes. Unkonventionelle, dem Zugriff des Verstandes nicht ganz zugängliche Methoden sind somit gefordert, um zu bearbeiten, was jenseits des Verstandes, in unseren Gefühlen oder Körperreaktionen liegt.

Schnelle Reaktion geht nicht über den Verstand

Im Umgang mit Gefahren und Feinden brauchte der Mensch schon immer die Fähigkeit, schnell reagieren zu können. Diese Reaktion wird im limbischen System durch kurze Kommunikationswege sichergestellt. Unser denkendes Hirn hat Mühe mitzukommen. Im Verstand werden Daten auf verschlungenen Wegen und langen Bahnen durch unsere Nervenzellen geleitet, ehe die Einleitung von Massnahmen möglich ist. Dadurch entsteht eine Zeitverzögerung zwischen den Handlungen des limbischen Systems und der Datenverarbeitung durch den Verstand. Daraus resultierend ist unser Verstand darüber verwirrt, was das limbische System veranstaltet hat. Manchmal sind wir selbst verblüfft über unsere emotionalen Ausbrüche, und wir stehen wie neben uns. Wir finden keinen plausiblen Grund für die heftige Reaktion.

Wenn ohne Rauch der Feueralarm losgeht

Besonders unangenehm ist es, wenn der Feuermelder ständig pfeift, auch wenn weit und breit kein Rauch wahrzunehmen ist. Ein Organ des limbischen Systems, der Mandelkern (Amygdala) wertet das hereinkommende Datenmaterial nach einem einfachen Muster aus: Freund oder Feind. Angriff oder Flucht.  Die Amygdala – eine Art Feuermelder des Gehirns – schlägt Alarm, wenn eine Situation für uns eine Gefahr bedeuten könnte. Es ist eine Frage des Überlebens, sich auf den bevorstehenden Kampf oder die rechtzeitige Flucht einzustellen. Nur wer schnell reagiert, sichert das Überleben.

Aus z.T. unbekannten Gründen reagiert die Amygdala auf gewisse Stresssituationen mit einer permanenten Gefahrenwarnung. Diese Warnung kann bewusst auftreten oder als unbewusst Information im Körper-Geist System. Z.B. vermag ein Motorrad-Rennfahrer nicht bewusst zu erkennen, warum er in einer bestimmten Kurve immer langsamer fährt, obwohl kein objektiver Grund dafür erkennbar ist. Hingegen weiss die Amygdala, dass vor ein paar Monaten in einer ähnlichen Kurve ein Sturz stattgefunden hat. Die Sturz -oder Schmerzinformation befindet sich nach wie vor im System und meldet sich ungefragt bei jeder Annäherung an eine ähnliche Kurve. Zur Verarbeitung solcher oder ähnlicher Restinformation eignet sich wingwave hervorragend.